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	<description>www.Linux-Berater.DE</description>
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		<title>2. Hanöverscher Computer Stammtisch am 08. Mai 2012</title>
		<link>http://www.georg-basse.de/blog/?p=947</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 22:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gbasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vintage Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage Treffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Freunde klassischer Computer in der Region Hannover besteht am
08.Mai 2012 ab 19:30 im Café Chameleon
wieder eine Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen. Der Termin hat sich aus der Diskussion nach dem letzten Treffen als Konsens herausgestellt, sodass hoffentlich der kurze Vorlauf kein Problem für euch ist.

Das Café Chameleon liegt in der Dreyerstr. 10 B, Ecke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Freunde klassischer Computer in der Region Hannover besteht am</p>
<h3>08.Mai 2012 ab 19:30 im Café Chameleon</h3>
<p>wieder eine Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen. Der Termin hat sich aus der Diskussion nach dem letzten Treffen als Konsens herausgestellt, sodass hoffentlich der kurze Vorlauf kein Problem für euch ist.</p>
<p>
Das Café Chameleon liegt in der Dreyerstr. 10 B, Ecke Braunstraße, 30169 Hannover. Mit der Strapazenbahn Linie 10 vom Hauptbahnhof Richtung Ahlem sind es ca. 7 min., Ausstieg Haltestelle Glocksee, entgehen Fahrtrichtung nach ca. 100m links direkt an der Strasse. </p>
<p>
Also, Hannoveraner und Umländer, merkt euch den Termin vor.</p>
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		<item>
		<title>Agenda VR3 Tipps</title>
		<link>http://www.georg-basse.de/blog/?p=916</link>
		<comments>http://www.georg-basse.de/blog/?p=916#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 18:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gbasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handhelds/PDAs]]></category>
		<category><![CDATA[PDA]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Linux PDA Agenda VR3 kann mit Anwendungen auf dem Linux Desktop kommunizieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Agenda VR3 Synchronisation und Connectivity</h3>
<ul>
<li><strong>QuickSync/VRSync</strong>
<p>
Zum Datenabgleich mit GNOME Cal/Card bzw. KOrganizer dient QuickSync auf dem VR3 und VRSync auf dem Desktop. Auf der mitgelieferten CDROM sind &auml;ltere Versionen zu finden. Ein Download von der AgendaComputing Homepage (Software/Updates) lohnt sich. Die vorcomplilierten Versionen liefen bei mir auf SuSE 7.0, aber nicht auf Mandrake 7.2 oder 8.0. Zum Neukompilieren sind die Bibliotheken FLTK und FLEK n&ouml;tig, die Homepages stehen im README.<br />
Mit dem Abgleich von GNOME Cal gab es massive Probleme unter vrsync-0.48; auf dem VR3 kamen keine Datens&auml;tze an oder es gen&uuml;gte eine bestimmte Adresse, um alle Eintr&auml;ge der Contacts zu l&ouml;schen. Unter Version 0.50 trat das Problem nicht auf.</p>
<li><strong>Agenda Desktop</strong><br />
Agenda Desktop portiert die VR3 Anwendungen zur&uuml;ck auf den Desktop und beinhaltet ein benutzerfreundliches Interface f&uuml;r Sync, Flashen eines Betriebssystem-Updates usw. Dadurch stehen auf beiden Plattformen dieselben Programme bereit. Kleiner Sch&ouml;nheitsfehler: Der PPP-Daemon auf dem Desktop wird mit der noauth-Option gestartet, und daf&uuml;r sind Root-Rechte erforderlich.</p>
<li><strong>PPP Verbindungsproblem</strong>
<p>Nach ca. einer Woche meldete der VR3 beim Versuch, eine PPP Verbindung zum Desktop aufzubauen einen Fehler<br />
<em>&quot;error writing peer file&quot;</em><br />
Auch ein Reset des VR3 hat nicht geholfen. Ein Tipp aus dem Agenda Forum l&ouml;ste das Problem: QuickSync auf dem VR3 bei angeschlossenem Sync-Kabel manuell starten, auf Sync und gleich wieder auf Cancel klicken. Mein Verdacht: Ein abgebrochenes QuickSync hinterl&auml;sst eine Lock-File, die das PPP Interface oder das serielle Device blockiert. Nur QuickSync selbst kann es entfernen (Permissions ?).</p>
<li><strong>Handy und IR-Schnittstelle</strong><br />
Mein Siemens S25 hat ein eingebautes Modem und sollte prinzipiell mit dem VR3 arbeiten. Zwei Eingriffe waren aber erforderlich:</p>
<ol>
<li>Bei Matrix ROM-Disks (SYS-V): wirattach /dev/ttyS1 musste die IR Schnittstelle aktiviert werden. Dieses Programm ist eine Anpassung des Original-irattach Programms, das mit einem Kernel 2.4.x nicht mehr funktioniert. Man sollte daher in /etc/rc.d/init.d das irattach Startskript entsprechend &auml;ndern und immer wirattach beim Boot starten.
<p>
Bei neueren SNOW ROMDISKS wurde das Problem behoben, irattach funktioniert.</p>
<li>Die unter /home/default/.network abgelegte Config-File f&uuml;r die Verbindung (mit System/Network erstellt) musste manuell editiert werden;<br />
init_string AT&amp;F0^MATZ bringt den Erfolg. Aber Vorsicht: ein erneutes Bearbeiten mit den VR3 Netwerk-Einstellungen l&ouml;scht den init_string wieder !
</ul>
<p><h3>Spezielle Tipps</h3>
<ul>
<li>
<strong>Editoren f&uuml;r&#8217;s Terminal</strong><br />
Es gibt eine VIM Portierung auf den VR3, die auch im Terminal wunderbar l&auml;uft. Das regul&auml;re Tastatur-Layout scheint aber auf den ersten Blick keinen Doppelpunkt zu besitzen. Der ist &uuml;ber SHIFT-; (Semikolon) zu erreichen. So arbeitet auch VIM einwandfrei. </p>
<p>Eine Alternative:<br />
Die Micro-Emacs Portierung ME wird mit CTRL-Codes gesteuert und arbeitet auch bestens.</p>
</p>
<li>
  <strong>Filemanager</strong><br />
Fman  ist nicht nur ein handlicher Filemanager, sondern enth&auml;lt auch gleich einen Mini-Editor. F&uuml;r unterwegs ist dieser mehr als ausreichend. Es existiert auch eine Version mit Unterst&uuml;tzung des IR-Ports, mit der sich Dateien &quot;beamen&quot; lassen.</p>
<li>
  <strong>Webbrowser</strong><br />
Als Webbrowser macht w3m eine gute Figur. Er ist auch als SNOW Variante zu bekommen. Mit dem Browser &quot;links&quot; habe ich Probleme, auf gr&ouml;ssere HTML Seiten zuzugreifen. Man kann w3m auch mit den Agenda-Tasten bedienen; dazu ben&ouml;tigt man allerdings eine Anpassung der Keybindings. Meine Version der Datei keymap geh&ouml;rt nach /home/default/.w3m. Damit gilt dann folgende Tastenbelegung: </p>
<table>
<tr>
<td>Cursor down</td>
<td>Seite ab</td>
</tr>
<tr>
<td>Cursor up</td>
<td>Seite auf</td>
</tr>
<tr>
<td>Cursor rechts</td>
<td>Zum n&auml;chsten Link</td>
</tr>
<tr>
<td>Cursor links</td>
<td>Zum vorherigen Link</td>
</tr>
<tr>
<td>Shift-Cursor rechts</td>
<td>Link folgen</td>
</tr>
<tr>
<td>Shift-Cursor links</td>
<td>Zur&uuml;ck vom Link</td>
</tr>
</table>
</blockquote>
<li>
<p><strong>E-Mailprogramm</strong><br />
Derzeit verwende ich die ROM-Diskvesion 1.2.0 SNOW. Leider konnte ich bisher kein E-Mailprogramm darauf zum Laufen bekommen. Agenda Deutschland liefert jedoch seit 07.12.2001 eine ROM-Disk 1.2.6 aus, die ein Mailprogramm &quot;amail&quot; und das Programm &quot;fetchmail&quot; enth&auml;lt. Zusammen sind diese Binaries unter 250 KB gross. Sie laufen problemlos auch mit Version 1.2.0. Mails senden und empfangen klappt mit meinem Siemens S25 Handy problemlos.</p>
<li>
<p>  <strong>Speicherplatz</strong><br />
Dank flmon ist folgendes Verhalten des Agenda zu beobachten: Nach einem Neuboot nimmt die Menge des verf&uuml;gbaren Speicherplatzes kontinuierlich ab. Bei normaler Nutzung ist nach 2-3 Tagen (bei mir!) das System so langsam geworden, dass nur ein Neustart hilft. Andere Anwender berichten im Agendaforum von &auml;hnlichen Ausf&auml;llen.  </p>
<p>Dieses Problem ist entsch&auml;rft bei neueren H20 SNOW ROM-Disks wie der Version 1.2.0S, aber noch immer zu beobachten.</p>
<p>[23.03.2002] Bei diesem Ph&auml;nomen scheint es sich um einen Fehler in der Funktion f&uuml;r die Anzeige des Startmen&uuml;s zu handeln. Dort wird Speicher allokiert, aber nicht wieder freigegeben. Ein entsprechender Fix fliesst in das Community-CVS ein.</p>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Vintage Computing Seiten erweitert</title>
		<link>http://www.georg-basse.de/blog/?p=914</link>
		<comments>http://www.georg-basse.de/blog/?p=914#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 23:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gbasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vintage Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Dateiformate]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bereich Vintage Computing ist in den letzten Wochen deutlich erweitert worden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bereich Vintage Computing ist in den letzten Wochen deutlich erweitert worden:</p>
<ul>
<li>Die <a href="http://www.georg-basse.de/blog/?page_id=229">Liste der Geräte meiner Sammlung</a> wurde überarbeitet und korrigiert. Nun sind alle momentan vorhandenen Geräte mit Beschreibungen aufgenommen.
<li>Meine <a href="http://www.georg-basse.de/blog/?page_id=886">kleine PDA Sammlung</a> hat Zuwachs bekommen (Danke an Michael) und hat nun eine eigene Seite.
<li>Alle Beschreibungen der Rechner mit Ausnahme der PDAs enthalten jetzt jeweils eine Liste der Programme, die ich bereits erfolgreich in Betrieb nehmen konnte. Dort sind auch die verarbeiteten Dateitypen zu ersehen- diese Listen benutzen die gleichen Datenquellen wie die <a href="http://www.georg-basse.de/blog/?page_id=785">Liste zur Konvertierung von Dateiformaten</a>.
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Datentransfer von Windows auf Sinclair QL Floppy Disks</title>
		<link>http://www.georg-basse.de/blog/?p=851</link>
		<comments>http://www.georg-basse.de/blog/?p=851#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 23:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gbasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Sinclair QL]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Sinclair]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Internet stehen viele Programme für den Sinclair QL zum kostenfreien Download bereit- darunter auch ehemals kommerziell angebotene Titel. Sofern man ein Floppy Disk Laufwerk am QL besitzt, gelingt der Datentransfer auf Diskette mit vertretbarem Aufwand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Internet stehen viele Programme für den Sinclair QL zum kostenfreien Download bereit- darunter auch ehemals kommerziell angebotene Titel. Sofern man ein Floppy Disk Laufwerk am QL besitzt, gelingt der Datentransfer auf Diskette mit vertretbarem Aufwand.</strong></p>
<p>Die folgende Methode habe ich viele Male erfolgreich ausprobiert. Sie hat allerdings zwei wichtige Voraussetzungen:</p>
<ol>
<li>Benötigt wird ein PC mit Windows NT, Windows 2000 oder Windows XP mit einem 3,5 Zoll Floppy Disk Laufwerk. Dieses muss auch in der Lage sein, auf Double Density (720 kByte) formattierte Disketten zu lesen und zu schreiben. Leider gilt das nicht für jedes Laufwerk- das neuste Laufwerk meiner Sammlung (immerhin auch schon 4 Jahre alt) funktioniert nicht. Hier hilft nur ausprobieren (siehe unten).</li>
<li>Der Sinclair QL muss über ein Floppy Disk Interface und eine passende Floppy verfügen. Das Interface muss man wohl oder übel kaufen, ein <a href="http://www.georg-basse.de/blog/?p=858">PC Floppy Disk Laufwerk kann man selbst anschliessen</a></li>
</ol>
<p>Sind die Voraussetzungen erfüllt, sollte das folgende &#8220;Kochrezept&#8221; zum Erfolg führen:</p>
<h4>Schritt 1: Sinclair QL Floppy vorbereiten</h4>
<p>Am Sinclair QL wird eine Floppy frisch formatiert, unter QLDOS mit<br />
<code><br />
format flp1_mydisk<br />
</code><br />
für eine Floppy im 1.Laufwerk des QL. Eine echte DD Floppy (nur ein Schreibschutz-Schieber, kein Indexloch gegenüber) funktioniert sofort, eine HD Floppy muss mit Klebefilm über dem Indexloch zu einer DD Disk degradiert werden. Die formatierte Disk wird am Sinclair auf Funktionstüpchtigkeit geprüft, zumindest sollte ein<br />
<code><br />
dir flp1_<br />
</code><br />
keine Fehler bringen.</p>
<h4>Schritt 2: QEmulator auf dem PC installieren</h4>
<p>QDOS Floppies verfügen über ein FAT (MSDOS) ähnliches Dateisystem, unterscheiden sich aber in einigen Punkten. Daher lassen sie sich nicht direkt am PC beschreiben. Die beste Lösung ist die Verwendung des <a href="http://terdina.net/ql/winql.html">Q-Emulator für Windows</a>, da dieser sowohl QDOS Disketten schreiben als auch (siehe Schritt 3) QL ZIP Files entpacken kann. Der Q-Emulator wird normal installiert. Die Software ist Shareware und bietet den vollen Umfang erst nach Lizenzierung. Für den hier beschriebenen Einsatz genügt aber der normale Modus (klassischer QL).</p>
<p>Am unteren Rand des Q-Emulatorfensters sind vier &#8220;Slots&#8221; für echte Disketten oder Images:<br />
<br />
<img title="Q-Emulator Laufwerksslots" src="http://www.georg-basse.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/qlemu1.jpg" alt="Q-Emulator Laufwerksslots" /><br />
<br />
Mit der rechten Maustaste können hier echte Laufwerke (&#8221;QDOS Floppy Disk&#8230;&#8221;) oder Verzeichnisse (&#8221;Attach Directory&#8230;&#8221;) angemeldet werden.<br />
<br />
<img title="Laufwerke zuweisen" src="http://www.georg-basse.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/qlemu2.jpg" alt="Laufwerke zuweisen" /><br />
<br />
Nach Einlegen der in Schritt 1 formatierten Disk und dem Zuweisen von Laufwerk A: zu Slot 1 sollte ein<br />
<code><br />
dir flp1_<br />
</code><br />
den (leeren) Inhalt der Disk und die freien Sektoren zeigen.</p>
<h4>Schritt 3: Entpacken von ZIP-Archiven auf QDOS Disks</h4>
<p>Zum Entpacken ist ein UNZIP Programm im Q-Emulator erforderlich. Der Grund: Im Archiv sind Meta-Informationen zu jeder Datei gespeichert, die sich nur auf QDOS Disketten schreiben lassen. Sie gehen bei Entpacken auf anderen Dateisystemen verloren. Um dem Q-Emulator ein UNZIP &#8220;unterzuschieben&#8221;, geht man so vor:</p>
<ol>
<li>Man benötigt  das von Rich Mellor (RWAP Software) bereitgestellte Archiv <a href="http://www.dilwyn.me.uk/arch/qemulator-unzip.zip">QEmulator-Unzip</a>. Diese Version funktioniert nur unter Windows mit dem Q-Emulator.
<li>Das Archiv wird an eine beliebige Stelle entpackt (z.B. nach c:\programme\q-emulator\unzip).
<li>Anschliessend wird dieses Verzeichnis in Slot 3 des Q-Emulators eingehängt (&#8221;Attach Directory&#8230;&#8221; wie in Schritt 2)
<li>In Slot 2 wird schliesslich ein Austauschverzeichnis für die zu entpackenden ZIP Archive eingehängt, bei mir ist das C:\TEMP
</ol>
</p>
<h4>Schritt 4: ZIP entpacken und auf Disk schreiben</h4>
<p>Der Rest ist nun  geradeaus zu erledigen:</p>
<ol>
<li>Das zu entpackende ZIP Archiv kommt nach C:\TEMP, die Datei wird unter Windows umbenannt und der Punkt als Trenner  durch einen Unterstrich ersetzt (also z.B. MYFILE.ZIP nachMYFILE_ZIP)
<li>Im Q-Emulator wird die Datei auf Disk kopiert:<br />
<code><br />
copy flp2_myfile_zip to flp1_myfile_zip<br />
</code></p>
<li>Dann wird das UNZIP Programm aufgerufen:<br />
<code><br />
exec flp3_unzip;'flp1_myfile_zip'<br />
</code><br />
(2x ENTER, evtl. Fehlermeldung bzgl. nicht gefundener Bibliotheken können ignoriert werden) Zur Syntax: Die Parameter für UNZIP kommen in einfache Hochkomma, zwischen dem UNZIP und den Parametern steht ein Semikolon</p>
<li>Das Laufwerk sollte jetzt summen und die Dateien auf der Disk entpacken.
</ol>
<p>Die so erzeugte Disk sollte im echten Sinclair QL erkannt werden, die Programme sollten ausführbar sein.</p>
<h4>&#8230; und ausserdem</h4>
<p>Leider läuft nicht jedes Programm auf Anhieb. Ich konnte Easel, Archive und Abacus <a href="http://www.dilwyn.me.uk/psions/index.html">von Dilwyn Jones Sinclair QL Pages</a> von der Floppy laufenlassen (Floppyversionen), Quill 2.35 will nicht&#8230; . Oft liegt das an fest kodierten Laufwerksprefixes, die auf MDV zeigen. Dann kann ein <a href="http://www.dilwyn.me.uk/files/convertr.zip">&#8220;microdrive to floppy disk program converter&#8221;</a> helfen, der entsprechende Strings im Programmcode tauscht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anschluss einer PC Floppy Disk an den Sinclair QL</title>
		<link>http://www.georg-basse.de/blog/?p=858</link>
		<comments>http://www.georg-basse.de/blog/?p=858#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 22:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gbasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Sinclair QL]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Sinclair]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage]]></category>

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		<description><![CDATA[Floppy Interfaces für den QL tauchen sporadisch im Online-Handel und in Auktionen auf. Ohne ein Floppy Laufwerk ist das Interface aber wertlos und originale QL-Floppies sind selten und noch teurer. Als Laufwerk funktioniert grundsätzlich auch ein entsprechendes PC-Laufwerk, wenn das Flachbandkabel passend verändert wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Floppy Interfaces für den QL tauchen sporadisch im Online-Handel und in Auktionen auf, geprüfte Interfaces schlagen mit ca. 70-100 EUR zu Buche. Das Vergnügen ist also nicht ganz billig. Ohne ein Floppy Laufwerk ist das Interface ausserdem wertlos und originale QL-Floppies sind selten und noch teurer. Als Laufwerk funktioniert grundsätzlich auch ein entsprechendes PC-Laufwerk, wenn das Flachbandkabel passend verändert wird.</p>
<p><span style="font color=red;"Der nachfolgende Tipp von Rich Mellor aus dem Sinclair QL Forum wird ohne Gewähr weitergegeben.</span> Er hat bei mir funktioniert, das muss aber zwangsläufig auch für andere Laufwerke und Interfaces gelten.</p>
<ul>
<li>Entfernen des Steckers auf der Floppy-Seite durch Aufhebeln des Klemmverschlusses
<li>Entwinden des gedrehten Kabelteils
<li>Vorsichtig das Kabel zwischen den Adern 9/10 und 12/13 auftrennen (etwas einschneiden, dann Ziehen!)
<li>Das so gewonnene Teistück 10,11,12 drehen (also 10 und 12 vertauschen)
<li>Den Stecker wieder aufklemmen, dazu das Flachbandkabel in den “Deckel” legen (dort sind Führungsrinnen), dann den Teil mit Schneidzungen aufdrücken
</ul>
<p>Die Prozedur gelingt selten beim ersten Mal, also sollten genügend Kabel bereitliegen. Für die Floppy wird noch eine passende Stromversorgung mit 5 Volt benötigt. Hier empfiehlt sich ein Steckernetzteil, wie es z.B. USB/IDE Festplattenanschlusskits beiliegt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konvertierung von Dateiformaten</title>
		<link>http://www.georg-basse.de/blog/?p=845</link>
		<comments>http://www.georg-basse.de/blog/?p=845#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 22:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gbasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vintage Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Dateiformate]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen habe ich begonnen, eine Aufstellung der Software zu machen, die ich auf meinen alten Rechnersystemen in Benutzung habe. Für jedes Programm ist in dieser Aufstellung vermerkt, welche Dateiformate es lesen und schreiben kann. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen habe ich begonnen, eine Aufstellung der Software zu machen, die ich auf meinen alten Rechnersystemen in Benutzung habe. Für jedes Programm ist in dieser Aufstellung vermerkt, welche Dateiformate es lesen und schreiben kann. Durch eine Zuordnung von Programmen zu Dateinamen ist so leicht erkennbar, in welche Formate meine Rechnersammlung die jeweilge Datei konertieren kann. Diese <a href="http://www.georg-basse.de/blog/?page_id=785">Tabelle zur Konvertierung von Dateiformaten</a> wird von mir kontinuierlich aktualisiert.</p>
<p>
In den Beschreibungen zu den <a href="http://www.georg-basse.de/blog/?page_id=229">Rechnern meiner Sammlung</a> sind ausserdem die jeweiligen Programme ebenfalls vermerkt.</p>
<p>
Diese Aufstellungen erzeuge ich übrigens mittels eines UNIX Shellscripts aus einer zentralen LibreOffice Datei.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>VGA Monitor an SGI Indy</title>
		<link>http://www.georg-basse.de/blog/?p=773</link>
		<comments>http://www.georg-basse.de/blog/?p=773#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 22:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gbasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[SGI Indy]]></category>
		<category><![CDATA[Indy]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schliesst man einen normalen VGA Monitor an eine SGI Indy an? Hier kommt eine Zusammenfassung dieses Themas... .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Indy Grafikausgang</h4>
<p>Die Silicon Graphics Indy verfügt über einen 13W3 Monitoranschluss. Dieser Anschluss ist so breit wie ein DB25 Anschluss (serielle Schnittstelle), verfügt aber nur über 10 normale Pins und drei Koaxialbuchsen. Auf diesen Buchsen liegen die Farbsignale (RGB mit Sync auf Grün). Die Pins dienen hauptsächlich der Bildung von Monitor IDs, Pin 8,9,10 liegen auf Masse. Ähnliche Buchsen finden sich auch an SUN Workstations, dort aber mit anderer Pinbelegung.<br />
Um einen mechanischen und elektrischen Anschluss herzustellen, braucht es einen SGI 13W3 VGA Adapter. Diese Adapter sind im Internet (eBay) zu bekommen. Wichtig ist die Spezifikation für SGI Indy- SUN Adapter funktionieren nicht.<br />
Mit dem passenden Adapter funktioniert jeder Monitor, der ein &#8220;Sync on Green&#8221; versteht. Mein TFT Display kann das, mein 15 Zoll Röhrenmonitor auch.</p>
<h4>Auflösung einstellen</h4>
<p>Bei meiner Indy mit einer NG1 2D Grafikkarte stellt der IRIX X11 Server normalerweise eine Auflösung von 1280&#215;1024 Pixel bei 72 Hz ein. Das ist leider zuviel für meinen 15 Zoll Monitor, an dem die Indy laufen soll. Um die Auflösung auf 1024&#215;768 bei 60 Hz zu ändern, bin ich folgendermassen vorgegangen:</p>
<ul>
<li>Als &#8220;root&#8221; kann man testweise die Auflösung umstellen:<br />
<code>/usr/gfx/setmon 1024x768_60</code></p>
<li>Der X11 Server geht aber nach wie vor von der höheren Auflösung aus und muss neu gestartet werden:<br />
<code>/usr/gfx/stopgfx;/usr/gfx/startgfx &#038;</code></p>
<li>Um die Auflösung auch nach einem Reboot zu erhalten, ist bei IRIX 5.3 ein Patch an der Datei <i>/etc/init.d/xdm</i> nötig. Die ursprünglichen Zeilen<br />
<code><br />
   'start')<br />
        if test -x $XDM; then<br />
                if $IS_ON windowsystem &#038;&#038; test -x $XSGI || $IS_ON xdm; then<br />
                        exec $XDM<br />
                fi<br />
        fi<br />
</code><br />
werden geändert, es wird hinzugefügt:<br />
<code><br />
   'start')<br />
        if test -x $XDM; then<br />
                if $IS_ON windowsystem &#038;&#038; test -x $XSGI || $IS_ON xdm; then<br />
                       if [ -f /var/X11/Xsgi.res ]; then<br />
                               r=`cat /var/X11/Xsgi.res`<br />
                               $XSGI &#038;<br />
                               p=$!<br />
                               env DISPLAY=:0.0 /usr/gfx/setmon $r<br />
                               kill $p<br />
                       fi<br />
                        exec $XDM<br />
                fi<br />
        fi<br />
</code><br />
In die Datei <i>/var/X11/Xsgi.res</i> wird dann eingetragen:<br />
<code>1024x768_60</code>
</ul>
</p>
<h4>X11 remote</h4>
<li>Um auch Remote auf die Indy mit X11 zugreifen zu können, ist es erforderlich, auf dem verwendeten Client die nötigen PCP- und UDP Ports für den Zugirff auf den lokalen X11-Server freizugeben. Bei X11 Remote arbeitet das entfernte Gerät ja als Client und greift aktiv auf den lokalen X11 Server zu. Freigeben muss man also die Ports:
<ul>
<li>6000 bis 6005/tcp
<li>7100/tcp
<li>177/udp
</ul>
<li>Um einen zweiten X11 Server unter Ubuntu in einem Fenster zu starten, kann Xnest genutzt werden. Meine Indy ist unter dem Namen &#8220;amrut&#8221; erreichbar:<br />
<code>/usr/bin/Xnest :1 -ac -geometry 1024x768 -once -query amrut</code>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kabel und Steckverbindungen bei alten Computern</title>
		<link>http://www.georg-basse.de/blog/?p=728</link>
		<comments>http://www.georg-basse.de/blog/?p=728#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 15:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gbasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Atari]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage Computing]]></category>
		<category><![CDATA[apple]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage]]></category>

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		<description><![CDATA[Je mehr alte Rechner sich ansammeln und je besser die eigene Ausstattung mit Peripheriegeräten wird, desto häufiger wird man nach passenden Kabeln Ausschau halten müssen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je mehr alte Rechner sich ansammeln und je besser die eigene Ausstattung mit Peripheriegeräten wird, desto häufiger wird man nach passenden Kabeln Ausschau halten müssen. Die folgende Tabelle listet die erforderlichen Kabel meiner Sammlung auf. Sie soll als Übersicht bei der Suche nach passenden Kabeln dienen und wird nach und nach erweitert.</p>
<table>
<tr>
<th>Linkes Kabelende</th>
<th>Rechtes Kabelende</th>
<th>Plattform</th>
<th>verwendet für</th>
</tr>
<tr>
<td>Sub-D 19 Pole male</td>
<td>Sub-D 19 Pole male</td>
<td>Atari ST/TT/Falcon</td>
<td>ASCI DMA Kabel zum Anschluss von externen Festplatten, CDROM Laufwerken</td>
</tr>
<tr>
<td>Sub-D 25 Pole male</td>
<td>Centronics 50 Pole male</td>
<td>Apple Macintosh Performa</td>
<td>8-Bit SCSI Kabel zum Anschluss von externen Festplatten, CDROM Laufwerken</td>
</tr>
<tr>
<td>HDI-30 30 Pole male</td>
<td>Centronics 50 Pole male</td>
<td>Apple Powerbook 170</td>
<td>8-Bit SCSI Kabel zum Anschlus von Festplatten und CDROM Laufwerken.</td>
</tr>
<tr>
<td>HDI-30 30 Pole male</td>
<td>Centronics 50 Pole female</td>
<td>Apple Powerbook 170</td>
<td>8-Bit SCSI Kabel zum Anschlus des Powerbook als externe SCSI Platte an einen Macintosh.</td>
</tr>
<tr>
<td>Mini DIN 4 Pole male</td>
<td>Mini DIN 4 Pole male</td>
<td>Apple Macintosh<br />Apple IIGS</td>
<td>ADB Tastaturkabel<br />kann durch SVideo-Kabel ersetzt werden</td>
</tr>
<tr>
<td>Sub-D 9 Pole male</td>
<td>Mini DIN 8 Pole male</td>
<td>Apple Macintosh<br />Apple IIGS</td>
<td>Serielles Kabel zum Anschluss an serielle Geräte wie Modems oder Drucker (non-Apple)</td>
</tr>
<tr>
<td>Mini DIN 8 Pole male</td>
<td>Mini DIN 8 Pole male</td>
<td>Apple Macintosh<br />Apple IIGS</td>
<td>Serielles Kabel zum Druckeranschluss oder für AppleTalk / Localtalk</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Atari Works in Betrieb nehmen</title>
		<link>http://www.georg-basse.de/blog/?p=713</link>
		<comments>http://www.georg-basse.de/blog/?p=713#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 20:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gbasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atari]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich war nur geplant, ATARI Works mal eben zu installieren und auszuprobieren. Dies entpuppte sich als durchaus komplizierter als gedacht. Nebenbei lernte ich aber viel über Grafikdarstellung und Schriften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Eigentlich war nur geplant, ATARI Works mal eben zu installieren und auszuprobieren. Dies entpuppte sich als durchaus komplizierter als gedacht.</b></p>
<h4>Programm beschaffen und installieren</h4>
<p>AtariWorks ist als Archiv <a href="http://sites.google.com/site/stessential/wordprocessors/atari-works">AtariWorks1.207.zip</a> aus der Liste der essentiellen Atari Programme zu beziehen. Die ZIP Datei enthält drei .st Files; diese Dateien sind Abbilder der Original-Disketten.<br />Eigentlich sollten sich diese mit einem PC Laufwerk und unter Linux recht einfach auf DD-Disketten schreiben lassen. Hier ergab sich aber das erste Problem: Mein Diskettenlaufwerk scheint nicht hinreichend &#8220;RAW&#8221; kompatibel zu sein, die erforderliche Formattierung liess sich nicht erzeugen. Umgekehrt war auch eine mit dem Acorn RiscPC erstellte Diskette nicht verwendbar, diese wurde nicht erkannt.<br />Mein Atari STE verfügt aber über ein HD-Laufwerk, DD Disketten sind also nicht zwangsläufig erforderlich. Das Umkopieren der Abbilder auf eine MSDOS formattierte Diskette unter Linux mit den MTools geht so:</p>
<p><code><br />
mcopy -i name_des_abbilds.st -s ::/ a:<br />
</code></p>
<p>Dies kopiert alle Dateien aus dem Abbild auf die Diskette im Laufwerk. Dies muss für alle drei Abbilder wiederholt werden (also drei Disketten), weil das Installationsprogramm auf dem Atari die Disketten anhand einer Kenndatei abfragt.<br />
Die Installation auf dem Atari STE geht dank Installationsprogramm unkompliziert. </p>
<h4>GDOS Installation</h4>
<p>Nach dem ersten Programmstart wurde allerdings ein fehlendes GDOS angemahnt, es liessen sich keine Schriftarten auswählen. Hier offenbarte sich ein Mangel meiner STE Installation, diese Funktionen waren tatsächlich nicht installiert.</p>
<blockquote><p>
Also fragte ich mich: <b>Was ist GDOS eigentlich?</b>
</p>
<p>GDOS ist eine Softwarekomponente der grafischen Oberfläche (GEM) des Atari. Es nimmt Kommandos von einer anderen GEM Komponente, dem VDI (virtual device interface) entgegen und schickt diese an den passenden Devicetreiber, z.B. für die Bildschirmdarstellung oder einen Drucker. GDOS erlaubt z.B. die Verwendung unterschiedlicher Fonts und auch die Verwendung von jeweils für ein bestimmtes Device optimierter Fonts. Erst mit GDOS (oder einem der später erschienenen, funktional ähnlichen Nachfolgern) können verschiedene Schriften dargestellt werden. Allerdings ist GDOS nicht Bestandteil der System ROMs des Atari, sondern muss separat installiert werden.
</p></blockquote>
<p>GDOS selbst war im Internet nicht zu finden. Zwar existiert ein <a href="http://www.atarimania.com/utility-atari-st-gdos-distribution-disk_25889.html">Image der Originaldiskette</a>, dieses ist aber für die Verwendung in Emulatoren gedacht und läßt sich nicht auf echte Disks zurückschreiben. Glücklicherweise gibt es aber eine PD-Implementierung, nämlich AMCGDOS. Folgende Dateien sind also ersteinmal herunterzuladen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.umich.edu/~archive/atari/Utilities/amcgdos.arc">AMCGDOS (amcgdos.arc)</a>
<li><a href="http://ftp.fi.xemacs.org/index/atari/fonts/gdosfnt1.lha">Fonts (gdosfnt1.lha)</a>
</ul>
<p>
Zur Installation sind folgende Schritte nötig:</p>
<ol>
<li>Datei AMCGDOS.PRG aus amcgdos.arc nach C:AUTO auspacken
<li>Ein Verzeichnis C:GEMSYS erstellen und die Datei gdosfnt1.lha dorthinein entpacken
<li>Eine Textdatei C:ASSIGN.SYS erstellen mit folgendem Inhalt:<br />
<code><br />
PATH=C:\GEMSYS<br />
;<br />
01p SCREEN.SYS<br />
CHIC09.FNT<br />
CHIC12.FNT<br />
CHIC18.FNT<br />
;<br />
02p SCREEN.SYS<br />
;<br />
03p SCREEN.SYS<br />
;<br />
04p SCREEN.SYS<br />
CHIC09.FNT<br />
CHIC12.FNT<br />
CHIC18.FNT<br />
;<br />
21<br />
;<br />
31r META.SYS<br />
</code></p>
<p>Eine kurze Beschreibung des Dateiinhalts:</p>
<ul>
<li>PATH gibt den Pfad zu den Schriften an
<li>Alles hinter einem Semikolon ist ein Kommentar
<li>Es gibt mehrere Sektionen:
<ul>
<li>01p SCREEN.SYS: Gültig für alle Programme, die keine bestimmte Auflösung verlangen
<li>02p SCREEN.SYS: Gültig für alle Programme, die niedrige Farbauflösung verlangen
<li>03p SCREEN.SYS: Gültig für alle Programme, die mittlere Farbauflösung Auflösung verlangen
<li>04p SCREEN.SYS: Gültig für alle Programme, die hochauflösende Monochromdarstellung verlangen
<li>21: Sektion für Drucker; hier fehlt eine Treiberangabe (richtig wäre z.B. 21 FX80.SYS).
</ul>
</ul>
<p>Dies lädt zunächst nur die Schriftart Chicago in drei Auflösungen für auflösungsunabhängige und HiRes Anwendungen. Weitere Fonts lassen sich dann nach diesem Muster hinzuladen.</p>
<p>Leider fehlt mir noch ein passender Druckertreiber für meinen NEC P6 und die dazugehörenden Fonts, darum ist die Sektion &#8220;21&#8243; leer. Hier zeigt sich der Nachteil des Systems: Jeder Drucker braucht eigene Fonts (und natürlich einen Treiber). Genau genommen braucht jedes Device einen eigenen Treiber. Allerdings ist der für den Bildschirm bereits Bestandteil von GDOS, der Treibername SCREEN.SYS ist ein &#8220;Dummy&#8221; und nur der Syntax halber erforderlich.</p>
<li>Danach den Atari neu starten
<li>AMCGDOS sollte sich beim Booten entsprechend melden. Bei Fehlern / Abstürzen kann das System mit gedrückter CTRL Taste neu gestartet werden. AMCGDOS meldet dann, das es sich nicht lädt.
</ol>
</p>
<p>Nach diesen Mühen zeigt sich die neue Schriftart dann auch in AtariWorks.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Retro-Computertreffen im Juli</title>
		<link>http://www.georg-basse.de/blog/?p=703</link>
		<comments>http://www.georg-basse.de/blog/?p=703#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 17:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gbasse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vintage Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage Treffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Juli fanden zwei interessante Treffen in Niedersachsen statt: Zum einen das Braunschweiger Atari- und Amiga Meeting (BAAMM!), zum anderen der 4. Retrotreff in Schaumburg. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli fanden zwei interessante Treffen in Niedersachsen statt: Zum einen das Braunschweiger Atari- und Amiga Meeting (BAAMM!), zum anderen der 4. Retrotreff in Schaumburg. Passenderweise fanden beide Treffen am 09.07. statt&#8230; hier sind Bilder und Videos von beiden:</p>
<p><h4>Bilder von der BAAMM!</h4>
<p><a href="http://freeshell.de/~ragnar76/baamm/">Die Fotos von Ragnar</a></p>
<p><h4>Video vom 4. Retrotreff in Schaumburg</h4>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/msoOdrQdh1U" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>
]]></content:encoded>
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