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Hannover 96 Tanzen: Neuer Aufsteigerkurs im Januar 2026

Im Anschluss an den erfolgreichen Einsteigerkurs im Oktober startet im Januar der neue Aufsteigerkurs für Paare, die ihre Grundkenntnisse in den gängigen Gesellschaftstänzen auffrischen und erweitern möchten.

Der kompakte Einsteigerkurs im Oktober/Novemer 2025 war so erfolgreich, dass sich etliche Paare für eine Fortsetzung interessierten. Georg Basse, Gesellschaftswart bei 96 Tanzen, und Trainerin Verena Wesche-Grunow haben daher Termine für einen weiteren Kurs festgelegt. Der Aufsteigerkurs frischt Grundkenntnisse der gängigen Gesellschaftstänze auf und zeigt neue Figuren. Wiener Walzer und die Samba wird von Anfang an unterrichtet. Der Kurs richtet sich vor allem an Paare, die über Grundschritte bei Langsamen Walzer, Tango, Quickstep, Cha Cha, Rumba, Jive und Discofox verfügen. Eine vorherige Teilnahme am Einsteigerkurs ist nicht erforderlich.

Der Kurs findet am 24. und 31. Januar sowie 7. und 14. Februar 2026, jeweils von 15.00 bis 18.00 Uhr statt,

Details unter Hannover 1896 > Unser e.V. > Vereins-News

SGI Iris Indigo Batterietausch

Meine Iris Indigo meldete sich heute nach einigen Monaten Standzeit beim Einschalten mit:

Initializing tod clock.
setting secs=0 min=0 hour=0 day=1 month=1 year=0
Can't set tod clock.

Das bedeutet, dass die Pufferbatterie der Uhr leer ist- leider startet die Maschine ohne Batterie überhaupt nicht mehr. Bei meiner Indigo ist ein MIPS R3000 Prozessor auf einem IP12 Board verbaut. Bei diesem Board sitzt eine Tadiran TL-5186 Batterie (3,6V 370 mAh) links oben unter der Kunststoffblende und ist nur aufgesteckt. Ein Gummiband hält die Batterie am Platz.

Die Originalbatterie ist nicht mehr zu bekommen. Ersatz ist eine Tadiran TL-2450, die bei Amazon erhältlich ist (Stand 1/2025). Zum Tausch muss das Prozessorboard herausgezogen werden (Plastikhebel oben und unten hochklappen), vorher aber Tastatur und AUI Transceiver abziehen. Die Kunststoffabdeckungen sind mit drei Schrauben befestigt. Nach dem Entfernen ist der Austausch einfach zu erledigen.

OpenStep 4.2 und MSDOS Disketten

Einer meiner kleinen Laptop läuft mit OpenStep 4.2 – es war nicht einfach, ein Geräte mit (E)IDE Innenleben zu finden, auf dem das Betriebssystem direkt läuft.

Eigentlich sollte der Rechner ja eine eingelegte MSDOS Diskette direkt erkennen. Das funktionierte zunächst nicht, also habe ich ein bisschen gesucht, wie OpenStep mit MSDOS Disketten umgeht:

  1. /dev/rfd0b ist das Floppydevice
  2. Der disk Befehl dient dem Umgang mit Disketten:
    • disk -l meinname -i /dev/rfd0b formatiert die Diskette und gibt ihr den Namen „meinname“
    • disk -e /dev/rfd0b entfernt eine eingebundene Diskette, danach darf sie manuell ausgeworfen werden
  3. Unter /usr/filesystems/DOS.fs liegt ein weiteres Tool DOS.util
    • DOS.util -m rfd0b flp removable writeable legt imn aktuellen Verzeichnis den Mountpoint „flp“ an und mountet die Diskette dorthin
    • DOS.util -u rfd0b flp removable writeable unmountet die Diskette wieder

Istrien / Kroatien

Unsere Reise führte uns nach einem Zwischenstopp in Salzburg nach Porec, Novigrad, Pirana und Rovinji. Die historischen Städte waren beeindruckend und sehr gastfreundlich. Viele Orte sind italienisch geprägt, den Istrien war lange unter venezianischer Herrschaft. Kroatien entwickelt sich immer mehr zum Tourismus-Magneten, denn die Anreise aus Deutschland und Österreich ist mit dem Auto innerhalb eines Tages zu schaffen.

NeXT Station Color und BlueSCSI

Durch Glück konnte ich an eine Nextstation Color inklusive Maus, Tastatur und Soundbox kommen. Leider fehlte die Festplatte im Gerät. Da ich noch einen BlueSCSI 1.1 fertig aufgebaut im Schrank hatte, habe ich lieber diesen anstelle einer echten SCSI Platte verbaut.

Hardware

  • Terminator-Jumper gesteckt
  • Stromversorgung über TERM Power, also keine separate Verbindung zum Molex-Stromanschluss

Software

  • NeXTStep auf der Nextstation Color von CDROM zu installieren, wäre zwar möglich. Da aber dieses Modell nicht von CDROM booten kann sondern eine Bootfloppy (das ginge im ROM Monitor mit bfd) bräuchte, habe ich lieber ein fertiges Image gesucht.
  • Ein fertiges Image mit NeXTStep 3.3 gibt es bei https://winworldpc.com/product/nextstep/3x. Die Datei NS33_2GB.dd daraus habe ich umbenannt in HD10_512_nextstep_33.hda und auf eine exFAT-formatierte 16GB MicroSD Karte gepackt.
  • Beim Boot belibt Nextstep aber bei der Netzwerkinitialisierung hängen. Hier hilft folgendes:
    1. Beim Einschalten in den ROM Monitor wechseln: Command-Taste und Tilde bzw. bei der deutschen Tastatur die µ – Taste oben links im 10er Block einige Male drücken. Infos zum ROM Monitor stehen ua. bei https://wiki.preterhuman.net/NeXT_ROM_Monitor_FAQ
    2. Mit bsd() -s in den Single User Modus booten
    3. Die Datei /etc/hostconfig mit vi editieren und anstelle der AUTOMATIC Angaben die benötigte Netzkonfiguration eintragen bzw. das Feld auf NO setzen.
    4. Neustart und wieder in den ROM Montor wechseln
    5. Mit dem Kommando „p“ die Konfiguration aufrufen und bei „Boot from“ sd eintragen
    6. Mit Return durch die weiteren Positionen gehen; ich habe bei der Gelegenheit die Bootmeldungen alle auf „y“ gesetzt, damit ich beim Booten besser sehe, was passiert.
    7. Beim Hochfahren pausiert der Boot dann wieder eine Weile, meldet aber dann den fehlenden Zugang zu einem netinfo-Server. Das lässt sich später übe die GUI korrigieren, hier einfach die Suche abbrechen.

Damit konnte ich mich über ein frisch laufendes NeXTStep 3.3 freuen. Das „root“ Passwort ist übrigens nicht gesetzt, bei der Abfrage ggf. also einfach Return drücken.

Epson HX-20 und Linux Mint 19 verbinden

Kabelverbindung

Für die Verbindung zwischen einem Linux-Rechner (Asus eeePC R107 mit Linux Mint 19) und einem Epson HX-20 Handheld braucht es zunächst ein passendes serielles Kabel. Da bei den meisten neueren Intel-PCs und Laptops die serielle Schnittstelle fehlt, wird außerdem noch ein USB/Serial-Konverter gebraucht.

Die Pinbelegug des Kabels ist im folgenden Bild gezeigt (aus „Epson HX-20 Tipps und Tricks“ von Martin Hepperle)

Das Kabel verbindet die mit „Serial“ gekennzeichnete Buchse am HX-20 mit dem Linux-Rechner bzw. dem USB/Serial-Konverter.

MH-20 Display und Disk Controller nutzen

MH-20 ist ein praktisches Tool für den Epson HX-20. Es ist in Java geschrieben und stellt einen externen Bildschirm und emulierte Laufwerke für den Handheld bereit (Download von Martin Hepperle’s Seite).
Auf der Linux-Seite muss ein Java Runtime Environment Version 1.8 installiert sein. Bei Linux Mint 19 liegt diese im (Debian)Repository, eine Installation ist also unkompliziert. MH-20 wird in ein beliebiges Verzeichnis entpackt und mit:

java -jar MH-20-Display-Controller.jar \
 -port /dev/ttyUSB0\
 -height 24\
 -diskconfig 0

gestartet. Dabei ist /dev/ttyUSB0 das Device des USB/Serial-Konverters; je nach Installation kann dies auch ein anderes Device sein. Ein Blick in dmesg gibt Auskunft. Die Angabe -height 24 gibt ein externes Display mit 24 Zeilen vor. Ich habe für meine Versuche einen eeePC benutzt und muss daher mit dem Platz geizen. -diskconfig 0 stellt die Diskettenemulation passend für den HX-20 ein.
Außerdem muss ich trotz korrekter Gruppenzugehörigkeit meines Linux-Users das Programm mit Root-Rechten (also mit sudo starten, weil ansonsten der Zugriff auf die Schnittstelle nicht klappt.
Weitere Details dazu stehen in Martins Dokumentation

Diskettenemulation
MH-20 erzeugt im Startverzeichnis vier Unterverzeichnisse DISK_A bis DISK_D für die Diskettenemulation. Jedes der Verzeichnisse bietet Platz zum Datenaustausch, z.B. für BASIC Programme. Auf dem HX-20 sind dafür nützlich:

  • FILES
    Anzeige des Disketteninhalts
  • LOAD „FILENAME“
    Laden eines BASIC Programms (Textfile)

Wichtig ist dabei, dass der Emulator laufen und der serielle Anschluss hergestellt sein muss, bevor der HX-20 gestartet wird. Dann lädt dieser nämlich das Disketten-BASIC (Anzeige im LCD kontrollieren!)- ohne dieses funktionieren die Befehle nicht.

Display
Mit dem Screen-Befehl wird das Display auf dem HX-20 auf den Emulator umgeleitet:

  • SCREEEN 1,0
    Textkonsole umleiten
  • SCREEEN 1,1
    Grafikbildschirm umleiten
  • SCREEEN 0,0
    Umleitungen abschalten

Installation von Xubuntu 24.04 LTS

Es war dringend an der Zeit, meinen Arbeitsplatzrechner zu aktualisieren. Da auch die SSD nicht mehr die jüngste war, habe ich die bei der Gelegenheit getauscht und den Rechner komplett neu installiert. Ich bin bei Xubuntu geblieben; meine Erfahrungen sind hier dokumentiert.

Installation

Problem: Der neue Installer macht einen guten Eindruck und lief auf einem Testrechner problemlos. Auf dem Arbeitsplatz-PC stürzte er aber an zufälligen Stellen immer wieder ab.
Lösung: Im GRUB Menü muss als Kernelparameter nomodeset eingetragen werden, dann läuft der Installer problemlos durch.

Systemkonfiguration

Problem: NFS Shares lassen sich nicht mounten
Lösung: sudo apt install nfs-common

Problem: Keine ssh Verbindung zu meinem NAS, Fehlermeldung no matching host key type found
Lösung:In /etc/ssh/ssh_config nachtragen:

HostKeyAlgorithms=+ssh-dss

Das wurde bei neueren Versionen aus Sicherheitsgründen deaktiviert; im Internet stehende Server sollte man besser updaten.

Spezielle Programme

Problem: Thunderbird ist als Snap installiert und kann per IMAP auf mein NAS zugreifen, aber nicht per SMTP senden
Lösung: Das ist eine Einstellung des Snap. Anstatt hier herumzusuchen, habe ich lieber Thunderbird per apt installiert:

sudo su -
snap remove --purge thunderbird
apt remove thunderbird
add-apt-repository ppa:mozillateam/ppa
vi /etc/apt/preferences.d/mozillateamppa
Package: thunderbird*
Pin: release o=LP-PPA-mozillateam
Pin-Priority: 1001
apt update
apt install thunderbird

Ich bin ja nicht prinzipiell gegen Snap, aber funktionieren müssen die Programme schon… .

Problem: PlayOnLinux will kein Win32 Programm installieren
Lösung: In Xubuntu 24.04 fehlen die 32-Bit Libraries. Ein Nachinstallieren wäre möglich, aber 1,2 GB zusätzliche Bibliotheken waren mit dann doch zuviel. Eine Anleitung dafür ist hier: www.liberiangeek.net

Apple Scribe Printer und Apple //c

Der Apple Scribe Printer ist ein Thermotransfer-Drucker. Sein Farbband ist also hitzeempfindlich und die Farbe wird von einem Thermodruckkopf auf das Papier geschmolzen. Der Vorteil: Der Drucker ist leise wie ein Thermodrucker, verarbeitet aber Normalpapier. Der Nachteil: Das Farbband kann nur einmal durchlaufen und ist dann verbraucht- das erhöht die Druckkosten.

Eigentlich hatte ich den Apple Scribe Printer schon aufgegeben, weil der Transport des Farbbands immer hakte und das Band zerrissen hat. Aber: Für Schwarzweiss-Drucke braucht es nicht zwingend ein Farbband. Vielmehr lässt sich auch Thermompapier direkt verwenden. Dadurch fällt ein Vorteil weg, aber auch der Nachteil.

Da ich noch etliche Rollen Thermo-Faxpapier habe, erschien mir das als gute Lösung. Aus ein paar Metallwinkeln aus dem Baumarkt, einer Plastikhülse eines Toilettenpapier-Abrollers und einer dünnen Metallstange habe ich eine Abroll-Vorrichtung gebastelt, die hinter dem Drucker steht und so hoch ist wie der Drucker selbst. Der Drucker kann so über die Walze das Papier einziehen; es hat ja keine Traktorführung.

Das Anschlusskabel für den Apple //c habe ich gemäß der Skizze gebaut. Ich hatte noch ein Hifi-DIN Kabel mit einem Stecker und einer Kopplung. In die Schlitze der Kopplung habe ich kurze Isolierdrahtstücke gesteckt und diese passend in ein DB-25 Male/Female Kabel gesteckt. So ließ sich Löten an der Litze des Kabels vermeiden- ich kann nicht besonders gut Löten und gesteckte Verbindungen lassen sich im Zweifelsfall auch leichter korrigieren. Die Skizze zeigt die Ende-zu-Ende Verbindung von DIN Stecker und DB-25 Stecker.

(Alle Angaben ohne Gewähr, Nachbau auf eigene Gefahr!)

Kanarische Inseln

Die kanarischen Inseln sind ein Stück Europa vor der afrikanischen Küste. Aufgrund des milden Klimas lohnt sich die Reise besonders im Herbst und Winter. Ich habe bisher kennengelernt:

  • La Palma
    Eine grüne Insel mit dem dominierenden Einsturzkrater, der Caldera. Hier kommt es immer wieder zu Vulkanausbrüchen, zuletzt 2024.

  • Lanzarote
    Vulkanische geprägt und karg, aber durch die Anstrengungen des Inselkünstlers Manrique voller schöner Sehenswürdigkeiten.

  • Teneriffa
    Die größte der kanarischen Inseln mit dem Teide, dem höchsten Berg Spaniens und der Hochebene der Canjadas. Besonders schön finde ich Puerto de la Cruz im Nordwesen am Ende des Orotava-Tals.

  • Gan Canaria
    war für mich eine besondere Entdeckung, weil auch das touristisch gut erschlossene Maspalomas noch nett ist. Ich war in St. Agustin, einem Touristenort, schön gelegen und ruhiger als gedacht.